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Die kirchliche Entwicklung in Hollfeld

Die Ursprünge der ersten Hollfelder Pfarrei dürften mit einiger Sicherheit bereits in das erste Jahrtausend und somit vor die Gründung des Bistums Bamberg zurückreichen. Urkundlich wird erstmals 1017 eine Pfarrei in >>Holevelt<< genannt. In der Frühzeit kirchlicher Anfänge dürften die Markgrafen von Schweinfurt und deren Ministerialen, die >>Walpoten<<, eine große Rolle in Hollfeld gespielt haben.
Die Salvatorkirche, die älteste Kirche der Stadt, wurde bereits im frühen Mittelalter vor den Stadtmauern errichtet. Ihr folgte im 10./11. Jahrhundert St. Gangolf, ursprünglich die Kapelle der Walpotenburg. Im Laufe des 11. Jahrhunderts entstand an dem Platz, an dem ein karolingisch-ottonischer Reihengräberfriedhof vermutet wird, die erste Kirche als neues religiöses Zentrum Hollfelds und seiner Umgebung.
Nach der Abspaltung von der Urpfarrei Königsfeld im Jahre 1168 entwickelte sich Hollfeld zur Mutterpfarrei für zahlreiche Neugründungen. Als eines der vier Bamberger Archidiakonate war die Pfarrei Hollfeld bis zum Ende des Mittelalters von großer Bedeutung für die kirchliche Organisation des Bistums.