Wandern und EinkehrDie Schöpfung Gottes mit anderen Augen sehenWandern und Einkehr. Ja, Sie haben richtig gelesen, es heißt hier Einkehr und nicht Einkehren! Das bedeu-tet natürlich nicht, dass es nicht erlaubt sei, während oder nach einer Wanderung einzukehren, bekanntlich halten Essen und Trinken ja Leib und Seele zusammen - und um die Seele und den Geist geht es auf diesen Seiten in erster Linie.
Die Schöpfung mit anderen Au-gen sehen, die Schöpfung im Schöpfer selbst erkennen, die Gedanken frei werden lassen, sich öffnen und einlassen auf die Natur und auf das, was uns Gott in seiner Schöpfung mitteilen möchte. Es gibt so vieles zu ent-decken, wenn man sich nur ein-lässt, wenn man loslässt. Zur Ruhe kommen vom Alltag, die Blicke und Gedanken schweifen lassen und sich Zeit nehmen für ein Gebet, für einen guten Gedan-ken, Einkehr halten, still werden. Die Natur gibt uns die Möglichkeit, Gottes Schöpfung wahrzu-nehmen, die Harmonie dieses riesigen Gesamtsystems mit all den unzähligen Wundern zu bestaunen. Die Natur gibt uns aber auch eine Kirche, ein Paradies der Stille, fern moderner Hektik, ein Ort an dem man Gottes Atem noch spüren kann.Auf diesen Seiten, die kontinuierlich weiter ausgebaut werden, sollen Ihnen spirituelle Wanderwege in unserer näheren und weiteren Umgebung mit ihren Sehenswürdigkeiten rechts und links des Weges vorgestellt werden. Es müssen nicht gleich die großen Wander- und Wallfahrtswege, wie der Jakobsweg nach Santiago de Compostella sein, die uns einladen zu innerer Einkehr. Hier werden in erster Linie Tagestouren vorgestellt, die jeder, groß oder klein, schnell oder langsam, erwandern kann. Es werden sowohl die Ausgangspunkte, die Streckenlängen, wie auch die Sehenswürdigkeiten genannt und auf Besonderes hingewiesen. Fotos sollen Appetit machen auf diese Wanderwege. "Denn die Schau Gottes wird auf vielfache Art erfasst und wahrgenommen. Gott wird nämlich nicht nur in seiner seligen und unfassbaren Wesenheit erkannt, denn dies ist in der kommenden Zeit allein für seine Heiligen aufbewahrt. Vielmehr wird er auch erkannt aus der Pracht und Schönheit seiner Schöpfung und aus seinem Walten und seiner Vorsehung, welche sich Tag für Tag vollziehen, sowie aus seiner Ge-rechtigkeit und seinen Wundertaten, die er in jeder Generation an seinen Heiligen sehen lässt." (Johannes von Massilia (Marseille), Mönch und kirchlicher Schriftsteller * um 360) Für Anregungen und/oder konstruktive Kritik sind wir dankbar. Wir wünschen Ihnen eine gute geistliche Einkehr! 

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